Der Begriff Leistungsmanagement oder englisch Performance Management bezeichnet das Management einer Organisation, das sich mit der Leistungssteuerung befasst.
Zielsetzung der Ansätze des Performance Management ist eine systematische Leistungssteuerung und Verfolgung verschiedener Anwendungsobjekte oder Leistungsebenen (Mitarbeiter, Prozesse) mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserungen und der Steuerung von Organisationen. Im Performance Management müssen u. a. Lerneffekte und Mitarbeiter-Motivation aufgebaut werden. Als Datenbasis dient ein Performance-Measurement-System zur ausgewogenen Leistungserfassung.
Allen Ansätzen ist gemein, dass sie sich im Gegensatz zu den stark kritisierten bilanz- und rechnungswesenorientierten Steuerungsinstrumenten nicht nur auf die Analyse, Planung, Steuerung und Kontrolle von finanziellen Größen beziehen, sondern insbesondere auch nichtfinanzielle Größen integrieren, um somit eine ganzheitliche Planung und Steuerung der Leistung und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu ermöglichen. Leistung ist hier sowohl als Prozess als auch als Ergebnis zu verstehen. Die prozesszentierte Leistungsbetrachtung ist die Basis des Process Performance Managements. Allgemein wird ein ausgewogener Mix von Größen zur Messung der finanziellen Ergebnisse, der Prozesseffizienz, der Qualität, der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit gefordert. Daher werden als Instrumente eines Performance Measurement z. B. die Balanced Scorecard angeführt.
Im Zusammenhang mit Computersystemen Performance Management optimiert die Systemverfügbarkeit. Spezialisierte Systemprogramme (z. B. NordIC Software Performance Manager) steigern die Systemperformance um über 25 % durch kontinuierliche Auswertung der CPU-Belastung aller auf Systemebene laufenden Prozesse. Ideal für Terminalserver, aber auch für Workstations sehr gut geeignet. Auch ältere Systeme laufen spürbar flüssiger und die Anwenderzufriedenheit steigt spürbar.
Das Leistungsmanagement oder Performance-Management ist ein Funktionsbereich des OSI-Managements zur Optimierung der Leistungsfähigkeit eines Netzes. Das Leistungsmanagement ermittelt die Systembelastung und zeigt Leistungsengpässe an, es steht in direktem Zusammenhang mit der Netzwerkauslegung, der Netzwerkerweiterung und dem Fehlermanagement. Wichtige Parameter für das Leistungsmanagement sind das Verhalten der Antwortzeit, die Verweilzeit und die Verzögerungszeit, die theoretischen Leistungsgrenzen und die Netzlast. Diese Parameter werden durch viele übertragungstechnische Eigenschaften beeinflusst, so beispielsweise von der Flusskontrolle, den Zugangsverfahren, dem Dämpfungsverhalten oder den Paketverlustraten. Das Leistungsmanagement gibt Aufschluss über die Netzauslastung und dient zur Ermittlung der Leistungstrends für die weitere Netzplanung.
Zu den Aufgabenbereichen gehören das Sammeln statistischer Daten sowie die Aufzeichnung der Ereignisse zur Bewertung und Verbesserung des Leistungsverhaltens von Betriebsmitteln.